rota   

THERAPIEANGEBOT

Behandelt die Ursache, nicht das Symptom.“ – Doris Bartel

Der Begriff Rota kommt von Rotation. Rotation in der Wirbelsäule und um alle Achsen im Raum wirkt wie Nahrung für das Gehirn und regt es an die Körperspannung optimal zu regulieren.
Da der Tonus alle Lebensbereiche maßgeblich beeinflusst, ist dies eine wichtige Grundvoraussetzung für körperliche, geistige und auch seelische Gesundheit.

 

WAS IST DAS?

Mit dem neurophysiologischen Rota-Konzept lässt sich eine Tonusfehlregulation (Tonus = Körpergrundspannung) positiv beeinflussen und die Gesamtentwicklung optimal fördern. Durch Körperübungen, die eine Rotation der Wirbelsäule, als auch Rotation des Körpers um seine Achsen im Raum beinhalten, wird das Gehirn angeregt, die Körperspannung optimal zu regulieren. Fehlspannung, die durch verborgen noch aktive Restreflexe aus der frühen Kindheit entstehen kann, wird gelöst. Impulse zur Verbesserung der Mundmotorik und Wahrnehmung unterstützen wesentlich die positive und ausgleichende Wirkung für eine gute sensomotorische Entwicklung. Die Arbeits-, Schul- und Freizeitgestaltung wird so angepasst, dass sich vorhandene Symptome, Konzentrationsschwächen oder Beeinträchtigungen verbessern. Im motorischen als auch vegetativen Bereich (z.B. Essen, Schlafen, Verdauung).

 

WEM HILFT ES?

Die Rota-Therapie hilft Menschen jeden Alters bei einer vorliegenden Tonus- und/oder Reflexbelastung von leichter bis starker Ausprägung.
zum Beispiel bei:

  • schlechtem Schlaf

  • Trinkschwierigkeiten, Verdauungsproblemen

  • verzögerter Entwicklung, Gedeihstörungen

  • übersprungenen Meilensteinen, unphysiolog. Bewegungsmustern

  • Schreibabys, Frühgeborene, Risikokinder

  • Neurodermitis

  • Asymmetrien, Skoliose, Wirbelsäulenbeschwerden

  • Gelenkfehlstellungen (Füße, Hüfte, Kiefer)

  • Problemen mit Mundmotorik  (z.B. Zähne knirschen) und Sprachentwicklung

  • Wahrnehmungsstörungen

  • Konzentrations- und Lernproblemen, AD(H)S

  • Autismus

  • genetischen Besonderheiten (z.B. Trisomie 21)

  • neurologischen Krankheitsbildern (z.B. Parkinson, MS, Schlaganfall)

  • spastischen Krankheitsbildern

WAS IST DAS BESONDERE?

 

In wenigen Einzelterminen wird  ein individuell abgestimmtes  Übungsprogramm für die tägliche Durchführung zu Hause erlernt. Bei Kontrollterminen wird das Programm an den Therapiefortschritt angepasst. Ältere Kinder und Erwachsene machen die Übungen auf einer Matte am Boden.
 

Die optimale Freizeit- und Arbeitsplatzgestaltung, gute Lernbedingungen und Schlafpositionen werden besprochen und praktisch angeleitet. Mit Säuglingen und kleinen Kindern turnen die Eltern auf dem Schoß.  Kuscheln, Singen und Fingerspiele sind dabei erwünscht und helfen bei der Gewöhnung. Das alltägliche Handling, Tragen, gute Lagerungen im Bett oder Kinderwagen werden erlernt.
 
Ich arbeite mit allen Altersstufen.
Bei schwereren Belastungen biete ich auch Hausbesuche und Intensivtherapien an.

 

HINTERGRÜNDE & MEHR INFOS ZUM THEMA ROTA

Was bedeutet Tonusfehlregulation?

Jeder Mensch hat seine individuelle Körpergrundspannung. Sie wird durch das Zusammenspiel verschiedener Gehirnareale reguliert und beeinflusst alle willkürlichen und unwillkürlichen körperlichen Prozesse und Funktionen; so auch das Ess- und Trinkverhalten, den Schlaf und die Verdauung.

 

Ein gut regulierter Tonus ist eine Grundvoraussetzung für die gute und altersentsprechende Entwicklung.
Es kommt jedoch vor, dass das Gehirn den Tonus nicht optimal reguliert. Dies kann in zwei Richtungen passieren:

 

Die Überspannung oder „muskulärer Hypertonus“:
Kinder mit einer deutlichen Tonuserhöhung sind meist  insgesamt unruhig, schlafen  schlecht und haben häufig Probleme mit der Verdauung. Wer ständig unter großer Anspannung steht, kann sich nicht wohlfühlen.

 

Die Unterspannung oder „muskulärer Hypotonus“:
Kinder mit einer verminderten Grundspannung haben oft keinen guten Mundschluss, häufig speicheln sie auch übermäßig. Das Kind tut sich aufgrund der fehlenden Spannung mit Allem schwerer und muss sich viel mehr anstrengen, als dies bei gut reguliertem Tonus der Fall ist.

 

Beides kann in sehr leichter Form vorkommen, aber auch massiv ausgeprägt sein. Es gibt eine große Bandbreite im Erscheinungsbild.

Wenn eine Tonusbelastung nicht erkannt und behandelt wird, hat dies meist Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter und kann mit Rota auch dann noch regulierend beeinflusst werden.

 

Fehlregulation und frühkindliche Reflexe

Um gleich zu Beginn auf seine Umwelt reagieren zu können, ist das Baby schon vorgeburtlich mit frühkindlichen Reflexen ausgestattet. Diese Reflexe müssen bei der Geburt und in den ersten Wochen auslösbar sein. In Folge werden sie in der gesunden Entwicklung immer schwächer, bis sie nicht mehr vorhanden sind.


In Zusammenhang mit einer Tonusfehlregulation lassen sich oftmals auch zu stark ausgeprägte, oder zu lange aktive frühkindliche Reflexe beobachten. Dies ist ungünstig, da Reflexmuster die freie Bewegungsentwicklung stören.

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